„Bierbrauen ist gar nicht so schwer“ – mit diesen Worten hat Johannes versucht, den Brauprozess zu verharmlosen. Wirklich kompliziert ist es eigentlich auch nicht. Aber auch nicht ganz so einfach, zumindest ohne die passenden Gerätschaften.

Beim Bierbrauen lässt sich vieles mit Hausmitteln regeln: Eimer, Schüsseln, Wannen – sowas hat fast jeder zuhause. Schwieriger wird es dann, wenn es um das Thema Braukessel geht. Ein erster Ansatz in der Hobbybrauer-Szene ist der Weck-Kochtopf. Ursprünglich zum Einkochen von Weck-Gläsern konzipiert, leistet er meistens um die 2000 Watt. Je nach Kesselgröße ist das fürs Hopfenkochen schon etwas behäbig.

Damit wir uns finanziell nicht gleich übernehmen und um den ersten Sud einfach einmal anzutesten, haben wir uns für einen Bierbraukessel von Klarstein entschieden. Dieser leistet stolze 2585 Watt, hat ein Läuter- und ein Schlauchsieb, einen 1/2”-Ablaßhahn und lässt sich per Thermostat und Zeitschaltuhr temperieren. Die Erfahrungsberichte in diversen Hobbybrauer-Foren und die Rezensionen auf Amazon haben uns überzeugt.

Wir setzen keine großen Hoffnungen in die Genauigkeit des Thermostats, sind aber zuversichtlich, dass wir mit dem Gerät einen sehr guten ersten Sud brauen und damit den Grundstein für unsere Brauerei legen können. Seid gespannt auf unser erstes Ergebnis.